Kamele, Millionenfragen und das Quallenfischen
Mit ein klein wenig Verspätung hier nun endlich der Bericht vom vorletzten Camptag:
Nach dem geliebt-gehassten Hallo-Wach-Lauf, stand der Donnerstag ganz im Zeichen des Team-Wettbewerbs. Morgens wurden die Teilnehmer zu kleinen "Fernseh-Stars". Immerhin nahmen sie alle am "Wer wird Millionär - Herbstcamp-Special" teil. Dabei ging es neben dem Allgemeinwissen (Ist Pulvermanns Grab eigentlich ein Pilz?) vor allem auch um Badminton-Fachwissen. Wer waren bloß 1992 die ersten Badminton-Olympiasieger und welche Regel schränkt einen beim Aufschlag nicht ein? Als Preis gab es natürlich (leider) keine Million zu gewinnen, aber immerhin je nach erreichter Gewinnstufe eine Anzahl Tischtennisbälle, um beim anschließenden Tischtenniszielschießen die Chancen auf den Sieg zu erhöhen. Besonders nervenstark zeigte sich dort André, der für sein Team mit nur acht Versuchen fünf Treffer erzielte und ihm so den Sieg bescherte.











Der Tag begann wieder mit dem morgendlichen „Hallo-Wach-Lauf“. Die Teilnehmer trotzten dem Trainer und der Kälte. Nach dem Frühstück beschlossen die Betreuer, eine Zimmerkontrolle durchzuführen, da am dritten Tag bekannterweise das Chaos ausbricht. Besonders erwähnenswert ist das Zimmer von Christian S., Daniel, Joshua und Henning. In diesem Zimmer standen sowohl die Kosmetikartikel als auch die Schuhe in Reih und Glied.
Der bisherige Tag verlief blutig. Einer der Mörder erwies sich als wahrer Massenmörder und meuchelte innerhalb kürzester Zeit 15 Personen (inkl. aller Trainer). Leider stellte er sich dabei so ungeschickt an, dass die noch Lebenden ihn bereits zum Mittagessen enttarnt und gehängt hatten.
Hoch motiviert trafen am Morgen 28 Jugendliche auf der Jugendburg Sensenstein ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Betreuer Melanie, Max, Ilka und Jenny und dem ersten gemeinsamen Mittagessen ging es zur Kennenlerneinheit. Hier bereitete den Kids insbesondere das „Briefe verschicken“-Spiel Spaß, bei dem sich die Teilnehmer zwar nicht unbedingt mit Namen kennenlernten, aber jeder zumindest am Ende wusste, wie das Gegenüber NICHT heißt. Kreativ wurde es beim Bettlaken-Zusammenfalten. Wie bringt man nur acht bis neun Personen auf einem immer kleiner werdenden Bettlaken unter? Die Antworten der Camp-Teilnehmer finden sich bei den Fotos vom Tage.